Aus diversen Gründen, müssen wir leider unseren Bestand verkleinern. Sichern Sie sich daher jetzt ein Spitzenprodukt aus unserer renommierten Zucht mit weltbesten Blutlinien.

Lacosta II

Geschlecht
Stute
Farbe
-
Größe
1,73 m
Geboren
1992
Zuchtbrand
-
 

v. Ramiro a.d. Ucaletta-Lacosta v. Landgraf I

Als absolute Ramiro Fans haben wir die Mutter Ucaletta-Lacosta mit Lacosta II als Fohlen im Bauch gekauft und mit ihr unsere Zucht aufgebaut. Wir haben mit Arabella Z v. Alexis Z, Casandra v. Canabis Z und La Quidam v. Quidam's Rubin 3 erfolgreiche Töchter von Lacosta II in der Zucht.

Lacosta II war in Österreich als 2 jährige Reservesiegerin der Zuchtschau und später im Springen bis S im österreichischen Turniersport erfolgreich.

Abstammung:

Der Vater Ramiro war der bedeutendste Verbreiter des Ramzes AA-Blutes weltweit und ist aus keiner Zucht in Europa wegzudenken. Er hat überall Spuren hinterlassen. Ramiro wurde 1965 im Gestüt Vornholz (Westfalen) geboren, wohin er im Mutterleib verkauft worden war. Nach der Körung deckte Ramiro ein Jahr in Westfalen. Aus diesem ersten Deckjahr resultieren zwei zwar westfälisch gebrannte, aber rein holsteinisch gezogene Spitzenprodukte: Die international mit Fritz Ligges und Thomas Frühmann erfolgreiche Stute Fatinitza 6 (Donau) und der gekörte Hengst Romanow, der fast 30 Jahre alt wurde und ebenfalls international im Springsport erfolgreich war. 1969 deckte Ramiro eine Saison in Holsteine , wo er herausragende Stuten hinterließ, die fast alle züchterisch bedeutsam wurden, wie z.B. Gofine, die Mutter von Contender, und drei gekörte Söhne.

Zurückgekehrt nach Vornholz, war Ramiro mit Fritz Ligges international erfolgreich, gewann Große Preise ebenso wie Mächtigkeits- und Zeitspringen. In der Saison 1974 deckte er eine einzige Stute. Das Produkt wurde ein international erfolgreicher gekörter Hengst: Rodney.

Sowohl in Westfalen, Holstein als auch später in Zangersheide und Holland brachte Ramiro Spitzenpferde wie vom Fließband. Knapp 28% von allen in Deutschland als Tunrierpferd eingetragenen Nachkommen von Ramiro sind in S erfolgreich. Unzählige Nachkommen wie Ratina Z mit Ludger Beerbaum bevölkerten die internationalen Championate. Auch als Muttervater ist Ramiro eine Hausnummer wie z. B. bei Big Star mit Nick Skelton.

Die Mutter Ucaletta-Lacoste v. Landgraf I hat selbst in Deutschland Platzierungen in L Springen. Sie hat neben Lacosta II noch die Sportpferde  Loredo-Son v. Loredo, S Springen platziert und Regent 143 v. Rebel Z I, M Springen platziert, gebracht. Über ihre Töchter Lacosta II, E-Ramira v. Ramiro und Corlanda v. Cor de la Bryère ist sie im Pedigree etlicher international erfolgreicher Springpferde zu finden.

Ohne zu übertreiben kann man ihren Vater Landgraf I als einen der erfolgreichesten Springpferdevererber der Holsteiner Zucht nennen. Alleine in Deutschland beträgt die Gewinnsumme seiner Nachkommen knapp 5.000.000,- €, das Ausland nicht mitgezählt. 1/4 seiner als Turnierpferde eingetragenen Nachkommen waren in S erfolgreich.

Er stammte aus dem ersten Jahrgang des Ladykiller xx und wurde 1971 gekört. Sein mäßiges Hinterbein hat er oft an seine Nachkommen vererbt, was diese aber am abartigen Springen nicht gehindert hat. Es bewahrheitet sich halt immer wieder, ein korrektes Exterieur ist absolut kein Garant für Springvermögen. Das Springen phänomenal mit toller Beintechnik, Vorsicht, Bascule und überdurchschnittlichem Springvermögen. Landgraf I lief zwar selbst nie im Turniersport, aber 1975 bewies er auf der Equitana, dass er es konnte. Er übersprang auf dieser Messe täglich die 2m!

Anfangs wurde Landgraf I nicht viel genutzt, als aber die ersten Nachkommen im Parcours auftauchten, änderte sich dies sofort. Die Nachkommen wurden so begehrt, dass schon für Fohlen im Mutterleib sehr gute Preise bezahlt wurden und Hengstfohlen ohne Erlaubnis des Holsteiner Verbandes nicht außerhalb des Zuchtgebietes verkauft werden durften, der Verband hatte Vorkaufsrecht. International erfolgreich waren z.B. Libero H mit Jos Lansink/NL, Taggi mit Sören von Rönne, Lucky Luke mit Otto Becker.

Der im Pedigree nachfolgende Farnese verkörperte den Holsteiner schlechthin. Er war ja einer der letzten reingezogene Holsteiner, und das aus der legendären Hengstlinie des Achill, die weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Er hatte einen excellenten Trab mit großem Raumgriff, einen guten Galopp und etwas schwachen Schritt bei guter Rittigkeit, jedoch nicht ganz spannungsfrei. Charakterlich war er unkompliziert. Bester Erhalterhengst mit den guten Holsteiner Tugenden sowie Leistungen besonders im Trab und Springvermögen. Seine Nachkommen standen alle in seinem Typ mit seinen Vorzügen und zeigten den großen Gang und z.T. außergewöhnliches Springvermögen. Vater vieler Leistungspferde, besonders aus edlen Stuten. Farneses große Vorzüge in der Vererbung waren Rittigkeit und absolutes Springvermögen, dazu Leistungsbereitschaft, Charakter und sehr guter Bewegungsablauf. Sein herausragendster Nachkomme im internationalen Sport war Farmer mit Franke Sloothaak, Olympiateilnehmer 1984 in Los Angeles.

Mutterstamm:
Holsteiner Mutterstamm 1986, aus dem viele international erfolgreiche Sportpferde kommen.

Weitere Informationen über den Mutterstamm: hier und horsetelex

Stammbaum

Ramiro Raimond Ramzes x Ritterspron xx
Jordi ox
Infra Fanatiker
Linning
Valine Cottage Son xx Young Lover xx
Wait Not xx
Holle Logenschließer
Ilona
Ucaletta-Lacoste Landgraf I Ladykiller xx Sailing Light xx
Lone Beech xx
Warthburg Aldato
Schneenelke
Olympia Farnese Fähnrich
Annelies
Cata Attila
Rosmarin

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